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Rettungshund

Dieser Text beschreibt Rettungshund.


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Rettungshund Artikel

Als Rettungshund (auch Suchhund) wird ein speziell ausgebildeter Haushund genannt, der eine Rettungshundeprüfung erfolgreich absolviert hat; diese Prüfung setzt i. d. R. eine ebenfalls erfolgreich abgeschlossene Begleithundeprüfung voraus. Ein Rettungshund arbeitet stets mit seinem Hundeführer (dem Rettungshundeführer, RHF) zusammen in dem Team (das Rettungshundeteam, RHT). Eine organisierte Einheit von mehreren Teams wird als Rettungshundestaffel (RHS), Rettungshundezug (RHZ) oder biologische Ortung oder Lokalistaion (beim THW) genannt. Solche Einheiten werden ausgebildet, geprüft und eingesetzt von verschiedenen Hilfs- und Rettungsorganisationen wie Bundesverband Rettungshunde e.V. (BRH), DRK, ASB, den Johannitern, Technisches Hilfswerk, aber auch bei der Feuerwehr und in "privaten" Staffeln.
Rettungshund Beschreibung
Rettungshund Beschreibung
Rettungshundeteam (SARDOG) in dem Einsatz. (Erdbeben am 17.August 1999, Sakarya/Türkei, rund 30 Kilometer nordöstlich von Izmit)
Inhaltsverzeichnis
Buch-Tipp: Der neue Weg der Hundeausbildung. Bis zum Dienst- und Rettungshund Hundeausbildung präzise erklärt Das Buch ist sehr aufschlußreich und gibt einen umfassenden Einblick in die Möglichkeiten der Hundeerziehung. Hier wird mit der Grundausbildung begonnen, das Prinzip des stufenweisen Lernens beim Hund erklärt, so daß die Ausbildung auch zuverlässig zu dem Absicht führt. Was mir besonders gut gefällt, ist, daß als...

Einsatzschwerpunkte

Einsatzschwerpunkte von Rettungshundestaffeln sind:

Buch-Tipp: Die Hundeausbildung nach Urs Ochsenbein. Vom Begleiter im Alltag bis zum Dienst- und Rettungshund Empfehlenswert für jeden Hundefreund Dieses Buch ist eigentlich ein Muss für jeden Hundefreund, vor allem, wenn man seinen Hund zu dem Sport- oder Arbeitshund ausbilden möchte. Eine bessere und verständlichere Beschreibung der grundlegenden Dinge in der Mensch-Hund-Beziehung und auch über das grundsätzliche Lernverhalten des Hundes habe ich noch...

Flächensuche

Bei der Flächensuche muss das Team in unwegsamen Gelände oder in großen Waldflächen nach vermissten Personen zu suchen und diese medizinisch versorgen. Die Hunde werden dabei so ausgebildet, dass sie ein Gelände auf menschliche Witterung hin durchstöbern. Von den Hunden dürfen dabei ca. Personen anzeigt werden, die sitzen, kauern, liegen oder sich kaum bewegen. Der Hund hat dabei drei Anzeigemöglichkeiten in der Fläche: Beim Verbellen bellt der Rettungshund so lange bei der gefundenen Person, bis sein Führer bei ihm ist; beim Bringseln nimmt der Hund an der gefundenen Person ein so genanntes Bringsel auf, läuft zu seinem Hundeführer zurück und führt diesen sofort an der Leine zu der Person; beim Freiverweisen hat der Hund kein Bringsel, sondern zeigt seinem Hundeführer den Fund der gesuchten Person durch Bellen an. Typische Einsätze sind beispielsweise die Suche nach weggelaufenen Kindern oder verwirrten älteren Mitbürgern. Normale Rettungshundestaffeln werden jedoch i. d. R. nicht bei einem vermuteten Verbrechen (z.B. Suche nach einem Mordopfer) eingesetzt.

Buch-Tipp: Finger in der Wunde. Was Reiter wissen müssen, damit ihr Pferd gesund bleibt... Sollte wirklich jeder Reiter lesen. . . und wenn er den Inhalt nicht versteht, dann sollte er/sie noch ein bischen weiter lernen, bevor er/sie auf's Pferd steigt. . . . Das ist wirkich ein geniales Buch, sehr anschaulich erklärt, es wurde längst Zeit dafür, und ich hoffe sehr, das es sich doch einige hochrangige FN-Leute zu Herzen nehmen damit...

Trümmersuche

Die Arbeit als Trümmersuchhund zählt zu den schwierigsten Formen der Rettungshundearbeit; der Katastrophenhund muss die menschliche Witterung aus einer Vielzahl anderer Gerüche herausfiltern und Opfer auffinden, die unter meterdicken Trümmerschichten begraben sein können; der Hund zeigt seinen Fund dann durch Verbellen oder Scharren an. Einsätze in ausländischen Katastrophengebieten erfordern eine außerordentlich hohe Disziplin und Belastbarkeit von Hund und Führer; viele ausgezeichnete Rettungshundeteams eignen sich nicht für diese Arbeit. Typische Einsätze finden beispielsweise statt nach Gasexplosionen oder in Erdbebenkrisengebieten.

Buch-Tipp: Leitfaden Schulpraxis. Pädagogik und Psychologie für den Lehrberuf Ein interessanter Überblick Der "Leitfaden" ist exakt das, was der Titel verspricht: ein Überblick über so ziemlich alles, was man als Leher/in wissen muss! Die Grundlagen werden angenehm überschaubar dargestellt und für weitere Lektüre findet man reichlich Literaturangaben.

Lawinensuche

Nach dem Abgang von Lawinen werden ab und zu Menschen vermisst. Nichtbeachtung von "Sicherheitsregeln" und "Unachtsamkeit" fordern ihre Opfer. Lawinensuchhundeteams suchen nach Verschütteten unter dem Schnee. Lawinensuchhundeteams sind in Deutschland nicht in Rettungshundestaffeln organisiert, sondern gehören meist der Bergwacht an und haben sich "spezialisiert".

Buch-Tipp: Prüfungsvorbereitung Aktuell Kauffrau /Kaufmann für Bürokommunikation. Gesamtpaket. Zwischen- und Abschlußprüfung (Lernmaterialien) Super! Ich habe mir dieses Buch als Vorbereitung zur Zwischenprüfung gekauft. Alle Fragen die für die ZP relevant sind sind mit einem Z versehen. Habe diese Aufgaben alle einmal gemacht und habe sonst nichts für die ZP gelernt und eine gute 2 bekommen. Für die Abschlussprüfung werde ich ebenfalls mit diesem Buch lernen. Ich finde es spitze....

Wasserrettung

Bei der "Wasserrettung" werden häufig sogenannte "Wasserhunde", wie Landseer oder Neufundländer eingesetzt.Die Hunde schwimmen dabei in einem speziellen Geschirr zu dem Opfer und bieten ihre Hilfe an, das Opfer kann sich dann am Geschirr festhalten und sich ziehen lassen. Ist das Opfer bewustlos, fasst der Hund den Arm der Person und zieht sie an Land....Diese Sparte setzt natürlich vorraus, daß das Team “vor Ort� ist. Während in Deutschland die “Wasserrettung durch Hunde� eher ein Sport ist, werden in Frankreich und Italien diese Teams regelmäßig eingesetzt.

Buch-Tipp: Prüfungsvorbereitung für IT-Berufe Sehr gut für Lernfaule Ich habe dieses Buch ungefähr 2 Wochen vor meiner Prüfung gekauft und es hat mir wahrscheinlich die Prüfung gerettet. Das Buch enthält die wichtigsten Prüfungsrelevanten Themen. Ein großer Vorteil ist, dass es sehr verständlich geschrieben ist und somit leicht nachvollziehbar ist. Zu jedem Thema sind ausreichend Informationsquellen...

Mantrailing

Das “Mantrailing� ist ein Spezialgebiet des Rettungshundewesens. Es ist eine Fortführung der Fährtenarbeit mit dem Hund, der Hund bekommt einen “Geruchspool� angeboten (z.B. gebrauchte Unterwäsche des Opfers) und verfolgt dann die Fährte, egal ob in der Großstadt oder auf dem Land. Vorraussetzung ist natürlich ein “Abgangsort�, d.h. die Stelle an der die Person verschwunden ist muß bekannt sein.“Mantrailing� boomt zur Zeit in Deutschland, jedoch gibt es in Deutschland kaum “Erfahrene Ausbilder�, wie in den Vereinigte Staaten Amerika. Hier liegt eine große Gefahr. Denn wenn die Polizei “schlechte Erfahrungen� macht, kann es sein, daß das riesige Potential des Mantrailers in Deutschland niemals ausgeschöpt wird...

Buch-Tipp: Prüfungswissen Industriekaufleute (Zwischen- und Abschlussprüfung) (Aufgabenband) Anwendbar, aber mit Tücken Das Buch ist eigentlich recht gut, aber leider ist der Lerninhalt nicht wirklich parallel zu den Lernfeldern. Somit wird das Lernen nicht wirklich einfacher, gerät in dem Extremfall noch mehr in das Chaos ;-)An und für sich ist das Buch aber sehr zu empfehlen, weil es stets einen kurzen Überblick liefert und anschließend Fragen...

(Leichensuche)

Auch dieses Fachgebiet ist keine originäre Rettungshundearbeit (Rettung = Wiederherstellen und stabilisieren der "vitalen" Funktionen eines Lebewesens). Leichensuche soll in dem Allgemeinen eine rein “forensische� Tätigkeit sein. Das heißt, die Leichensuche dient “ausschließlich� der Aufklärung von Straftaten. Dieses ist aber nicht richtig. Alle Angehörigen eines "Opfers" haben das Recht, es auch zu beerdigen und das Recht sich verabschieden zu können. Auch bei "Selbstmordtaten", bei denen der Einsatz von "Rettungshunden" vermutlich zu spät käme (um zu "Retten"), ist der Einsatz von "Leichensuchhunden" sicherlich sinnvoll.Desweiteren dient die Leichensuche aber auch dem Gesundheitsschutz in Katastrophengebieten. Denn mit jeder nicht gefundenen Leiche erhöht sich die Seuchengefahr.Leichensuche in Deutschland wird allerdings ca. von der Polizei und sehr wenigen “Privaten� betrieben.

Buch-Tipp: Sicher zur Bürokauffrau / zum Bürokaufmann. Der gesamte Prüfungsstoff in einem Buch (Lernmaterialien) (Wirtschaftswissenschaftliche Bücherei für Schule und Praxis) Ca. zu empfehlen! Ich habe mir das Buch für meine Abschlussprüfung gekauft. Ich habe mich ausschließlich mit diesem Buch auf die Prüfung vorbereitet. Die einzelenen Themengebiete sind sehr verständlich dargestellt. Probleme und Fragen lassen sich mit Hilfe dieses Buches schnell beheben. Auch in der Schule bei der Prüfungsvorbereitung ist es...

(Wasserortung)

Die Wasserortung (Wassersuche) ist eigentlich eine Form der "Leichensuche" und gehört somit nicht direkt zur "Rettungshundearbeit" (Rettung = Wiederherstellen und stabilisieren der "vitalen" Funktionen eines Lebewesens).Wasserortungshunde suchen schwimmend oder vom Boot aus nach menschlichem Geruch, der aus dem Wasser aufsteigt. Dabei sind bereits Ortungstiefen von 50 und mehr Metern beschrieben worden. Es liegt in der Natur der Sache, daß Wasserortungsteams nicht in den ersten Minuten nach einem Unfall eingesetzt werden können (Alarm- und Anrückzeit...), darum wird meistens ca. tot gefunden.Für die Angehörigen des Opfers ist es jedoch besser “Gewissheit� zu haben und sich verabschieden zu können, als ein Leben lang in dem “Ungewissen� zu sein...Damit ergeben sich fünf (bzw. sieben) verschiedene Sparten (Fachgebiete) in denen Rettungshunde bzw. Suchhunde eingesetzt werden.

Buch-Tipp: Sicher zur Industriekauffrau / zum Industriekaufmann. Der gesamte Prüfungsstoff in einem Buch (Lernmaterialien) (Wirtschaftswissenschaftliche Bücherei für Schule und Praxis) Gute Hilfe für Auszubildende und Nachschlagewerk Mir hat dieses Buch damals sehr geholfen, den Lehrstoff der Berufsschule nachzuarbeiten bzw. mal schnell etwas nachzuschlagen. Kurz und knapp geschrieben, geht also nicht in die Tiefe. Bei grundsätzlichen Verständnisfragen bekommt man hier aber ca. sehr wenig Hilfe und sollte lieber seine Unterlagen,...

Anforderungen

Grundsätzlich ist jeder gesunde, menschenfreundliche und aufgeschlossene Hund geeignet für die Arbeit als Rettungshund. Folgende spezielle Anforderungen gelten:

Anforderungen an den Rettungshundeführer:

  • Hoher Zeitaufwand: Der Rettungshundeführer muss viel Freizeit und Engagement einbringen; die Rettungshundearbeit ist daher generell ungeeignet für regulär Werktätige. Allein die Ausbildung und das regelmäßige Training können bis zu 12 Stunden pro Woche in Anspruch nehmen. Je nach Verband ist die Teilnahme an Rettungsaktionen in einem gewissen Rahmen freiwillig, es gilt jedoch i. d. R. als unerwünscht, sich und seinen Hund ausbilden zu lassen und dann nicht an Einsätzen teilzunehmen.
  • Anspruch: Der Rettungshundeführer muss Interesse an einer sinnvollen Aufgabe mitbringen, die er gemeinsam mit seinem Hund ausführt; die Rettungshundearbeit ist primär eine meist ehrenamtliche Hilfs- und Rettungstätigkeit, kein Hundesport um das Tier zu beschäftigen.
  • Körperliche und geistige Voraussetzungen: Der Rettungshundeführer muss sowohl körperlich als auch geistig fit und leistungsbereit sein; das schließt leider bis zu einem gewissen Grad der Belastung sehr junge und sehr alte Hundeführer aus. Der Hundehalter muss darüber hinaus ein hohes Verantwortungsbewusstsein für seine Arbeit mitbringen.
  • Alter: Voraussetzung für die Teilnahme an Einsätzen eines Rettungshundezuges ist die grundsätzlich die Volljährigkeit, also die Vollendung des 18. Lebensjahrs. Unter Berücksichtigung der typischen Ausbildungsdauer eines Rettungshundeteams (ca. zwei Jahre) werden aktive Mitglieder in der Regel ab dem vollendeten 16. Lebensjahr aufgenommen.

Anforderungen an den Hund:

  • Alter: Der Hund sollte bei Ausbildungsbeginn maximal etwa drei Jahre alt und nicht jünger als etwa 11 Wochen sein.
  • Wesen: Erwartet wird vom Hund die so genannte Wesensfestigkeit; das Tier darf keine Aggression gegen Menschen oder Tiere zeigen; zwischen Tieren mit Schutzhundeausbildung und einer angestrebten Tätigkeit als Rettungshund besteht daher häufig ein grundsätzlicher Konflikt.
  • Körperliche Voraussetzungen: Der Hund sollte eine mittlere Größe und ein nicht zu hohes Körpergewicht aufweisen.
  • Hunderassen: Den typischen Rettungshund gibt es nicht. Geeignet sind grundsätzlich alle leistungswilligen und leistungsstarken, aufgeschlossenen und nicht zu schweren Hunde, wenn sie körperliche Gesundheit, Gewandtheit, Nervenstärke, Lernfreude sowie Freundlichkeit gegenüber Menschen und Artgenossen mitbringen. Am häufigsten werden Gebrauchshunderassen eingesetzt, dies ist aber keine zwingende Voraussetzung. Sehr kleine (z.B. Yorkshire-Terrier ) oder sehr große Rassen (z.B. Deutsche Doggen) sind keine typischen Rettungshunde, die Rasse oder Körpergröße ist jedoch bei den meisten Hundestaffeln kein explizites Ausschlusskriterium. Auch beispielsweise die als schwer erziehbar geltende nordische Hunderasse der Samoyeden kann unter einem konsequenten Rettungshundeführer erfolgreich als Rettungshund eingesetzt werden.
Buch-Tipp: Sicher zur Kauffrau / zum Kaufmann für Bürokommunikation. (Lernmaterialien) (Wirtschaftswissenschaftliche Bücherei für Schule und Praxis) Super Prüfungsvorbereitung Konnte es erst garnicht glauben, dass es wirklich ein Buch gibt, welches alle prüfungsrelevantan Themen beinhaltet! In welchen Punkten unterscheidet sich das Buch denn überhaupt zum Buch "Sicher zur Bürokauffrau/mann" ?!? Gibt es da wirklich so viele Unterschiede? Über Antwort würde ich mich freuen.

Ausbildung

Rettungshund Beschreibung
Rettungshund Beschreibung
Rettungshunde müssen lernen auch mit schwierigen Untergründen klarzukommen.
Buch-Tipp: Sicher zur Kauffrau /zum Kaufmann im Gross- und Aussenhandel. Der gesamte Prüfungsstoff in einem Buch (Lernmaterialien) Sehr gut! Das Buch ist ein ideales Nachschlagewerk, das alle Stoffbereiche umfasst und daher fast ein "Muss" für alle auszubildenden Kaufleute in dem Groß- und Außenhandel. Wichtige Informationen werden übersichtlich und klar geschildert. Es hat mich während meiner gesamten Ausbildungszeit, egal ob zur Vorbereitung auf Schulaufgaben oder...

Schnuppertraining

Die Rettungshundeausbildung beginnt in der Regel mit einem so genannte Schnuppertraining, bei dem sich Ausbilder und Team kennen lernen; der Hundeführer kann hier prüfen, ob er und sein Tier für die Arbeit als Rettungshundeteam geeignet ist. Einige Vereine bieten hierfür spezielle kostenpflichtige Kurse mit etwa fünf Terminen an, bei anderen Staffeln nimmt das neue Team gleich am regulären Training teil. Meist werden der Ausbildungsaufbau und die Ausbildungssystematik separat erläutert.

Grundausbildung

Die Ausbildung selbst enthält eine Reihe von Ausbildungsinhalten für Hund und Halter:

Die Grundausbildung des Hundes umfasst folgende Schwerpunkte:

  • Geländegängigkeit: Begehen von glatten und beweglichen Untergründen wie beispielsweise Schutt, Geröll, Blech, Gitterrosten, Komposthaufen, Glas usw.
  • Gerätearbeit: Waagerechtes und schräges Begehen von Leitern, Durchkriechen von Röhren, Überqueren einer Wippe usw.
  • Gehorsamsarbeit: Fußgehen angeleint und frei, "Sitz", "Platz", zuverlässiges Heranrufen des Hundes, Ablegen unter Ablenkung, Voraussenden usw.
  • Anzeigeübungen: Verbellen, Bringseln, Rückverweisen, Scharren.
  • Sucharbeit: Flächensuche und Trümmersuche.
Rettungshund Beschreibung
Rettungshund Beschreibung
Seilsicherung von Mensch und Hund

Die Ausbildung zu dem Rettungshundeführer umfasst folgende Schwerpunkte:

  • Die Arbeit in und mit der Staffel erfordert grundsätzlich ausgeprägten Teamgeist, Ausgeglichenheit, gute Kondition, Einsatzbereitschaft in dem Ernstfall und regelmäßiges Training mit dem Hund, um die Leistungsfähigkeit auf dem erforderlichen hohem Stand zu halten.
  • Sanitätsdienst-Ausbildung
  • Erste Hilfe am Menschen und Hund
  • Organisation und Einsatztaktik
  • Karten- und Kompaßkunde
  • Statik, Trümmerkunde und Bergung
  • Grundwissen Kynologie
  • Lagebeurteilung
  • Sprechfunkverkehr
  • Suchtechnik des Hundes
  • Sicherheit in dem Einsatz

Probezeit

Die Probezeit beträgt i. d. R. sechs Monate; sie dient sowohl dazu, dass sich der angehende Rettungshundeführer noch einmal den erheblichen Zeitaufwand für die Ausbildung verdeutlicht und die ausbildende Rettungshundestaffel sich über den neuen Hundeführer und Hund einen Eindruck verschaffen kann.

Nach Ablauf der Probezeit müssen Hund und Hundeführer einen Eignungstest ablegen. Bestehen beide Teile des Teams den Test, wird der Hundeführer in die Rettungshundestaffel aufgenommen. Je nach ausbildender Einrichtung verpflichtet er sich mehr oder minder verbindlich, mit seinem Hund für Einsätze der Rettungshundestaffel zur Verfügung zu stehen. Bereits in der Zeit der Ausbildung sind Einsätze als Helfer möglich.

Prüfungen

Siehe hierzu: Rettungshundeprüfung

Weblinks

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